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Die Mostbarone in Amerika

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Im Rahmen einer Fachexkursion der Moststraße zum Thema Cider besuchte eine Gruppe die USA und Kanada. Als Botschafter der Mostkultur präsentierten die Mostbarone bei den Cider Days das Mostviertel und seinen Most.

Mit besten Mostviertler Mosten im Gepäck reiste eine Abordnung der Moststraße und der Mostbarone von 3. bis 11. November an die Ostküste der USA und Kanadas. Bei den Cider Days westlich von Boston im US-Bundesstaat Massachusetts wurden Fachvorträge, Cider-Betriebe und Verkostungen besucht. Drei Tage lang dreht sich dort jedes Jahr Anfang November alles um den vergorenen Saft, der dort meist aus Äpfeln gemacht wird. „Vor über 20 Jahren haben wir klein begonnen“, erzählt Ben Watson, Mitbegründer der Cider Days. Mittlerweile gibt es in mehreren Orten im Franklin County unzählige parallel stattfindende Vorträge, Workshops, Verkostungen und vieles mehr. Höhepunkt war eine Veranstaltung wo man sich durch eine Vielzahl an nordamerikanischen Cidern kosten konnte. Beinahe 80 verschiedene Produzenten und ein großteils junges Publikum machten die Veranstaltung zu einem einzigartigen Erlebnis. Für die Mostbarone ein Ansporn es in der Heimat nachzumachen. „Die Begeisterung rund um den Cider ist hier in den USA und Kanada unglaublich groß. Diesen Schwung möchten wir nach Hause ins Mostviertel mitnehmen“, so Johannes Scheiblauer, Primus der Mostbarone.

Birnbaumblüte sorgt für Gänsehaut
Als Highlight hielt der Primus vor dem amerikanischen Publikum bei den Cider Days eine Präsentation über das Mostviertel und die heimische Mostkultur, natürlich auf Englisch. Um dem Publikum nicht nur einen theoretischen, sondern auch einen sensorischen Eindruck von den Mosten des Mostviertels zu vermitteln, wurden die Gourmetmoste der Mostbarone präsentiert und verkostet. Für die meisten Amerikaner waren die Moste aus dem Herzen Europas ein ganz neues Geschmackserlebnis. Ein kurzer Film der Moststraße, der die paradiesische Landschaft mit den blühenden Birnbäumen des Mostviertel zeigt, sorgte für Gänsehaut im Saal. Begleitet vom befreundeten kanadischen Buchautor und Cider Maker Claude Jolicoeur ging es weiter Richtung Norden in die Region um Quebec und Montreal in Kanada. Dort wurden einige der besten Cider- und Eiscider-Betriebe besichtigt. Mit vielen unvergesslichen Eindrucken, neuen internationalen Kontakten und Freunden sowie der einen oder anderen Produktidee verließ die Gruppe Nordamerika schließlich wieder Richtung Mostviertel.

 

Fotos: Tanzer/Moststraße