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Apfel

Steirischer Maschanzker

Pomologie-Eintrag aus dem Birnenbuch der Mostbarone — auch bekannt als Eisapfel.

Zuweisung
Fruchtsorte
Haltbarkeit
lang
Ertrag
Massenträger
Fruchtgröße
klein
Kapitel 01

Übersicht

Synonyme
Eisapfel, Gravensteiner Rouge, Grazer Maschanzker,Grazer Reinette, Maschansker, Maschanzker, Steirischer Wintermaschanzker, Steirischer Winterborsdorfer
Verbreitung
Steiermark, Kärnten, Oberösterreich, Böhmen, Mähren, Südtirol, im 19. Jahrhundert beliebte Sorte, war bereits 1893 im Bezirk Amstetten verbreitet, heute im Mostviertel immer wieder zu finden
Erkennungsmerkmale
kleine, gelbe, runde Frucht, sortentypischer Geschmack, feste Schale
Zuweisung
Fruchtsorte
Zuteilung
Tafelapfel, Wirtschaftsapfel, Mostapfel
Kapitel 02

Form & Größe

Fruchtgröße
klein
Lage größter Durchmesser
mittelbauchig
Querschnitt
rund
Gleichhälftigkeit
gleichhälftig
Kapitel 03

Schale

Schalenoberfläche
fettig
Grundfarbe
gelb
Form der Deckfarbe
gepunktet, verwaschen
Schalenpunkte vorhanden
ja
Größe Schalenpunkte
klein
Anzahl Schalenpunkte
wenig
Form Schalenpunkte
rund
Bereifung
nicht vorhanden
Umhofung
grün und in der Röte rot umhoft
Berostung
teilweise berostet
Ausdehnung Berostung
wenig, grünbraun
Form Berostung
strahlenförmig um den Stiel
Kapitel 04

Stiel

Stieldicke
mittel
Stielsitz
gerade
Stielbeschaffenheit
holzig
Stielgrube Tiefe
flach
Stielgrube Weite
weit
Kapitel 05

Kelch

Kelchgrube Tiefe
flach
Kelchgrube Weite
mittelweit
Kelchgrube Relief
faltig
Kelchgrube Rand
rippig, eben
Kelchblätter Länge
mittellang
Kelchblätter Behaarung
wollig behaart
Kelchblätter Verwachsungsgrad
verwachsen
Öffnungsgrad Kelch
geschlossen
Sitz Staubfäden
mittig
Kapitel 06

Fruchtfleisch & Geschmack

Farbe Fruchtfleisch
weiß, gelblichweiß
Textur Fruchtfleisch
feinzellig, mürbe
Geschmacksintensität
mittelstark gewürzt
Saftgehalt
saftig
Kapitel 07

Kerngehäuse

Sitz Kerngehäuse
mittelständig
Ausblühungen Kernfächer
fehlend, schwach
Öffnungsgrad Fruchtachse
hohl, zu den Fächern geschlossen
Form Gefäßbündellinie
kugelförmig
Lage Gefäßbündellinie
mittig
Kapitel 08

Baum & Anbau

Blühbeginn (10 %)
mittel
Ertrag
Massenträger
Alternanz
alternierend
Haltbarkeit
lang
Sortenalter
vor 1800
Kapitel 09

Reife & Verwendung

Erntereife
Oktober
Kapitel 10

Quellen

  1. [1] Bernkopf, Siegfried; Keppel, Herbert; Novak, Rudolf (2003): Neue Alte Obstsorten. Äpfel, Birnen und Steinobst. 5. Auflage. Hrsg.: Club Niederösterreich. Wien
  2. [2] Grill, Dieter; Keppel, Herbert (2005): Alte Apfel- und Birnensorten für den Streuobstbau. Leopold Stocker Verlag. Graz
  3. [3] Arche Noah, AutorInnenkollektiv (1996): Verfügbare Obstsorten aus Niederösterreich: Sortenmappe. In Zusammenarbeit mit dem Amt der NÖ Landesregierung. St. Pölten
  4. [4] Rolff, Johann-Heinrich (2001): Der Apfel. Sortennamen und Synonyme. Selbstverlag Johann-Heinrich Rolff. Kiefersfelden
  5. [5] Rosenthal, A. C. (1893): Pomologisches Handbuch für Nieder-Oesterreich. Verlag des Niederösterreichischen Landes-Obstbau-Vereines. Wien
  6. [6] Stoll, Rudolf (1883/1884): Österreichisch-ungarische Pomologie. Klosterneuburg
  7. [7] n.n. (1935-1967): Nach der Arbeit. Illustrierte Wochenzeitung für Garten, Siedlung und Kleintierhaltung. Verlag Molden. Wien
  8. [8] Votteler, Willi (1993): Verzeichnis der Apfel- und Birnensorten. Obst- und Gartenbauverlag. München
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