Kapitel 01
Übersicht
Herkunft
vermutlich Kärnten, 1888 erstmals vorgestellt
- Synonyme
- Kärntner Mostbirne, Lavanttaler Mostbirne, Oberösterreichische Weinbirne, Steirische Weinmostbirne, Steirische, Zitronengelbe Mostbirne
- Verbreitung
- Österreich, Deutschland, Schweiz, im Mostviertel eine der häufigsten Mostbirnensorten
- Erkennungsmerkmale
- grünlich gelbe Farbe, Stiel großteils grün, markanter sortentypischer Geschmack, dunkelgrüne, glänzende Blätter
- Zuweisung
- Mostbirne
- Zuteilung
- Wirtschaftsbirne, Mostbirne
Kapitel 02
Form & Größe
Birnenformen
stumpfkreiselförmig, glockenförmig
- Fruchtgröße
- groß, sehr groß
- Lage größter Durchmesser
- kelchbauchig
- Querschnitt
- rund unregelmäßig
- Gleichhälftigkeit
- ungleichhälftig
- Seitenform
- gerade
- Verhältnis Länge zu Durchmesser
- mittel
Kapitel 03
Schale
Deckfarbe
keine
- Schalenoberfläche
- glatt
- Grundfarbe
- grüngelb, gelbgrün, gelb, zitronengelb
- Schalenpunkte vorhanden
- ja
- Ausprägung Schalenpunkte
- fein, zahlreich, grün umhoft
- Ausdehnung Berostung
- Rostflecken, Rostfiguren
- Farbe Berostung
- zimtbraun
Kapitel 04
Stiel
Stiellänge
mittel
- Stieldicke
- mittel
- Stielsitz
- in Stielgrube eingesteckt
- Stielform
- gerade
- Stielfarbe
- zur Gänze oder mindestens habseitig grün, am Ende manchmal schwarz braun
Kapitel 05
Kelch
Kelch
offen
- Kelchgrube Tiefe
- mitteltief
- Kelchgrube Weite
- mittelweit
- Kelchgröße
- groß
- Kelchblätter
- sternförmig ausgebreitet
- Kelchrelief
- faltig, glatt
Kapitel 06
Fruchtfleisch & Geschmack
Geschmack Fruchtfleisch
süß, süß-säuerlich, herb
- Farbe Fruchtfleisch
- weiß, gelblichweiß
- Festigkeit Fruchtfleisch
- fest
- Konsistenz Fruchtfleisch
- grobzellig
- Saftigkeit Fruchtfleisch
- saftig, spritzig
- Würze
- mittel gewürzt
Kapitel 07
Kerngehäuse
Form Kerngehäuse
spindelförmig
- Lage Kerngehäuse
- kelchständig
- Kammern
- groß
- Samen
- wenige, oft taub
- Achse
- stark hohlachsig
Kapitel 08
Baum & Anbau
Wuchsform
hochpyramidal, hochkugelig
- Blühbeginn (10 %)
- mittel
- Ertrag
- viel
- Alternanz
- ja
- Haltbarkeit
- lang
Kapitel 09
Reife & Verwendung
Nutzung
Most, Saft, Dörren, Schnaps
- Reifezeit
- Oktober
Kapitel 10
Quellen
- [1] Bernkopf, Siegfried (1989): Dissertation. Ergebnisse von Untersuchungen über botanisch-pomologische sowie physikalisch-chemische Merkmale von Apfel- und Birnenlandsorten oberösterreichischer Herkunft. Wien
- [2] Bernkopf, Siegfried; Keppel, Herbert; Novak, Rudolf (2003): Neue Alte Obstsorten. Äpfel, Birnen und Steinobst. 5. Auflage. Hrsg.: Club Niederösterreich. Wien
- [3] Grill, Dieter; Keppel, Herbert (2005): Alte Apfel- und Birnensorten für den Streuobstbau. Leopold Stocker Verlag. Graz
- [4] Hartmann, Walter (2003): Farbatlas Alte Obstsorten. 2. Auflage. Verlag Eugen Ulmer. Stuttgart
- [5] Löschnig, Josef (1913): Die Mostbirnen. Hrsg.: Österreichische Obstbau- u. Pomologen-Gesellschaft. Wien
- [6] Rolff, Johann-Heinrich (2001): Die Birne. Sortennamen und Synonyme. Selbstverlag Johann-Heinrich Rolff. Kiefersfelden
- [7] Schmidthaler, Martina (2001): Die Mostbirnen. Die Früchte des Mostviertels. Hrsg.: Verein „Neue alte Obstsorten“. Amstetten
- [8] Votteler, Willi (1999): Altbewährte Apfel- und Birnensorten. 7. Auflage. Hrsg.: Bayrischer Landesverband für Gartenbau und Landespflege. München
- [9] Schleicher, Wilhelm (1885): Beschreibung der Morstbirnen am Weyerhof. Unveröff. Manuskript.
- [10] Bernkopf, Siegfried, (2011): Von Rosenäfpeln und Landlbirnen. Hrsg.: Amt der OÖ Landesregierung. Verlag Trauner. Linz
- [11] Petzold, Herbert ( 1989): Birnensorten. Neumann-Neudamm. Leipzig
- [12] Hepperle, Thomas (1994): Der Mostbirnensortengarten "Unterer Frickhof". Hrsg. Staatlichen Liegenschaftsamt Ravensburg, Amt für Landwirtschafts, Landschafts- und Bodenkultur. Owingen-Billafingen
