Kapitel 01
Übersicht
Herkunft
Schweiz, 1823 bereits in Hohenheim vermehrt
- Synonyme
- Klotzbirn, Kugelbirn, Marzenbratbirne, Thurgauer Mostbirn, Schweizerbirne, Späte Wasserbirn, Weingifterin
- Verbreitung
- Nieder- und Oberösterreich, Vorarlberg, Schweiz, Deutschland, im Mostviertel sehr häufig zu finden
- Erkennungsmerkmale
- Größe, Fassform und Färbung, knackiges, spritziges Fruchtfleisch
- Zuweisung
- Mostbirne
- Zuteilung
- Wirtschaftsbirne, Mostbirne
Kapitel 02
Form & Größe
Birnenformen
kugelig, fassförmig
- Fruchtgröße
- groß, sehr groß
- Lage größter Durchmesser
- mittelbauchig
- Querschnitt
- rund unregelmäßig
- Gleichhälftigkeit
- gleichhälftig
- Seitenform
- konvex
- Verhältnis Länge zu Durchmesser
- mittel
Kapitel 03
Schale
Deckfarbe
trübrot
- Schalenoberfläche
- glatt
- Grundfarbe
- grüngelb, schmutzig grüngelb
- Schalenpunkte vorhanden
- ja
- Ausprägung Schalenpunkte
- fein, zahlreich, rot umhoft, grün umhoft
- Ausdehnung Berostung
- Rostflecken, um Kelch flächig
- Ausdehnung
- gestreift, verwaschen
- Farbe Berostung
- braun
Kapitel 04
Stiel
Stiellänge
mittel
- Stieldicke
- mittel
- Stielsitz
- in Stielgrube eingesteckt
- Stielform
- gerade
- Stielfarbe
- halb rötlich braun, halb grün
Kapitel 05
Kelch
Kelch
offen
- Kelchgrube Tiefe
- flach
- Kelchgrube Weite
- weit
- Kelchgröße
- groß
- Kelchblätter
- aufgerichtet und nach außen geklappt
- Kelchrelief
- faltig, glatt
Kapitel 06
Fruchtfleisch & Geschmack
Geschmack Fruchtfleisch
süß, süß-säuerlich, herb
- Farbe Fruchtfleisch
- gelblichweiß
- Festigkeit Fruchtfleisch
- fest
- Konsistenz Fruchtfleisch
- grobzellig
- Saftigkeit Fruchtfleisch
- saftig, spritzig
- Würze
- wenig gewürzt
Kapitel 07
Kerngehäuse
Form Kerngehäuse
spindelförmig
- Lage Kerngehäuse
- mittelständig
- Kammern
- klein
- Samen
- wenige, oft taub
- Achse
- geschlossen
Kapitel 08
Baum & Anbau
Wuchsform
kugelig, hochkugelig
- Blühbeginn (10 %)
- mittel
- Ertrag
- viel
- Alternanz
- ja
- Haltbarkeit
- lang
Kapitel 09
Reife & Verwendung
Nutzung
Frischverzehr, Most, Saft
- Reifezeit
- September, Oktober
Kapitel 10
Quellen
- [1] Bernkopf, Siegfried (1989): Dissertation. Ergebnisse von Untersuchungen über botanisch-pomologische sowie physikalisch-chemische Merkmale von Apfel- und Birnenlandsorten oberösterreichischer Herkunft. Wien
- [2] Grill, Dieter; Keppel, Herbert (2005): Alte Apfel- und Birnensorten für den Streuobstbau. Leopold Stocker Verlag. Graz
- [3] Hartmann, Walter (2003): Farbatlas Alte Obstsorten. 2. Auflage. Verlag Eugen Ulmer. Stuttgart
- [4] Arche Noah, AutorInnenkollektiv (1996): Verfügbare Obstsorten aus Niederösterreich: Sortenmappe. In Zusammenarbeit mit dem Amt der NÖ Landesregierung. St. Pölten
- [5] Löschnig, Josef (1913): Die Mostbirnen. Hrsg.: Österreichische Obstbau- u. Pomologen-Gesellschaft. Wien
- [6] Rolff, Johann-Heinrich (2001): Die Birne. Sortennamen und Synonyme. Selbstverlag Johann-Heinrich Rolff. Kiefersfelden
- [7] Schmidthaler, Martina (2001): Die Mostbirnen. Die Früchte des Mostviertels. Hrsg.: Verein „Neue alte Obstsorten“. Amstetten
- [8] Schleicher, Wilhelm (1885): Beschreibung der Morstbirnen am Weyerhof. Unveröff. Manuskript.
- [9] Bernkopf, Siegfried, (2011): Von Rosenäfpeln und Landlbirnen. Hrsg.: Amt der OÖ Landesregierung. Verlag Trauner. Linz
- [10] Petzold, Herbert ( 1989): Birnensorten. Neumann-Neudamm. Leipzig
- [11] Hepperle, Thomas (1994): Der Mostbirnensortengarten "Unterer Frickhof". Hrsg. Staatlichen Liegenschaftsamt Ravensburg, Amt für Landwirtschafts, Landschafts- und Bodenkultur. Owingen-Billafingen
- [12] Votteler, Willi (1993): Verzeichnis der Apfel- und Birnensorten. Obst- und Gartenbauverlag. München
- [13] Szalatnay, David et al. (2011): Früchte, Beeren, Nüsse. Die Vielfalt der Sorten - 800 Sortenportraits. Haupt Verlag. Bern, Stuttgart, Wien
- [14] Mühl, Franz (2014): Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi, 4. Auflage. Hrsg.: Bayrischer Landesverband für Gartenbau und Landespflege e.V.Obst- und Gartenbauerlag München
