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Apfel

Roter Bellefleur

Pomologie-Eintrag aus dem Birnenbuch der Mostbarone — auch bekannt als Siebenschläfer.

Zuweisung
Fruchtsorte
Haltbarkeit
mittel
Ertrag
mittel
Fruchtgröße
mittel
Kapitel 01

Übersicht

Synonyme
Siebenschläfer, Brabanter Bellefleur, Annweiler Schläfer, Basliesle, Bonbonnier, Eisenacher, Holländischer Bellefleur, Pfingstapfel, Sankt Wendeler, Wagenerapfel, Weberapfel
Verbreitung
Rhein- und Moselgebiet, vereinzelt im Mostviertel
Erkennungsmerkmale
späte Blüte, alterniert stark (in großen Abständen von mehreren Jahren), große Varianz in Fruchtform und Größe, dunkelrote, gestreifte Deckfarbe, fast runde Kerne
Zuweisung
Fruchtsorte
Zuteilung
Tafelapfel, Wirtschaftsapfel, Mostapfel
Äußere Besonderheiten
starke Fromenvarianz der Früchte, oft kurzer, fleischiger, knopfiger Stiel
Kapitel 02

Form & Größe

Fruchtgröße
mittel
Lage größter Durchmesser
mittelbauchig
Querschnitt
unregelmäßig rund
Gleichhälftigkeit
ungleichhälftig
Kapitel 03

Schale

Schalenoberfläche
glatt
Grundfarbe
gelb, grüngelb
Form der Deckfarbe
gestreift, adrig, marmoriert
Schalenpunkte vorhanden
ja
Größe Schalenpunkte
klein
Anzahl Schalenpunkte
wenig
Form Schalenpunkte
rund
Bereifung
nicht vorhanden
Umhofung
unscheinbare Schalenpunkte
Berostung
teilweise berostet
Ausdehnung Berostung
wenig
Form Berostung
strahlenförmig um den Stiel
Kapitel 04

Stiel

Stieldicke
dick
Stielsitz
gerade
Stielbeschaffenheit
fleischig
Stielgrube Tiefe
tief
Stielgrube Weite
mittelweit
Kapitel 05

Kelch

Kelchgrube Tiefe
mitteltief
Kelchgrube Weite
eng
Kelchgrube Relief
schüsselförmig, faltig
Kelchgrube Rand
rippig, kantig
Kelchblätter Länge
kurz
Kelchblätter Behaarung
wollig behaart
Kelchblätter Verwachsungsgrad
getrennt
Öffnungsgrad Kelch
halb offen
Sitz Staubfäden
unterhalb der Mitte
Kapitel 06

Fruchtfleisch & Geschmack

Farbe Fruchtfleisch
gelblichweiß
Textur Fruchtfleisch
grobzellig, mürbe
Geschmacksintensität
mittelstark gewürzt
Saftgehalt
trocken
Kapitel 07

Kerngehäuse

Sitz Kerngehäuse
mittelständig
Ausblühungen Kernfächer
mittel
Öffnungsgrad Fruchtachse
hohl, zu den Fächern geschlossen
Form Gefäßbündellinie
zwiebelförmig
Lage Gefäßbündellinie
kernhausnah
Kapitel 08

Baum & Anbau

Blühbeginn (10 %)
sehr spät
Ertrag
mittel
Alternanz
alternierend
Haltbarkeit
mittel
Sortenalter (Jahr)
1760
Kapitel 09

Reife & Verwendung

Erntereife
Oktober
Kapitel 10

Quellen

  1. [1] Bartha-Pichler, Brigitte; Brunner, Frits; Gersbach, Klaus; Zuber, Markus (2005): Rosenapfel und Goldparmäne. 365 Apfelsorten – Botanik, Geschichte und Verwendung. AT Verlag. München
  2. [2] Cordes, John-Hermann; Sommer, Niels (2006): Obstgehölze. BdB-Handbuch VI. Grün ist Leben. Österreichischer Agrarverlag. Wien
  3. [3] Hartmann, Walter (2003): Farbatlas Alte Obstsorten. 2. Auflage. Verlag Eugen Ulmer. Stuttgart
  4. [4] Rolff, Johann-Heinrich (2001): Der Apfel. Sortennamen und Synonyme. Selbstverlag Johann-Heinrich Rolff. Kiefersfelden
  5. [5] Mühl, Franz (2014): Alte und neue Apfelsorten. 8. Auflage. Hrsg. Bayrischer Landesverband für Gartenbau und Landespflege e.V. München
  6. [6] Votteler, Willi (1993): Verzeichnis der Apfel- und Birnensorten. Obst- und Gartenbauverlag. München
  7. [7] Müller, Ariane (1996): Alte Obstsorten. Franckh-Kosmos. Stuttgart
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