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Birne

Rote Kochbirne

Pomologie-Eintrag aus dem Birnenbuch der Mostbarone — auch bekannt als Mostputzer.

Zuweisung
Mostbirne
Reifezeit
Oktober, November
Haltbarkeit
lang
Ertrag
viel
Fruchtgröße
mittel
Kapitel 01

Übersicht

Synonyme
Mostputzer, Rotbirne, Rote Winterbirne, Fleckbirne, Essigbirne
Verbreitung
Oberösterreich, in Niederösterreich im Mostviertler Flachland und im Waldviertel mäßig stark verbreitet
Erkennungsmerkmale
graugrüne, sonnseitige trübrote Färbung; zum Stiel auslaufende, beulige Form, stark herber, süßer Geschmack
Zuweisung
Mostbirne
Zuteilung
Mostbirne
Kapitel 02

Form & Größe

Fruchtgröße
mittel
Lage größter Durchmesser
kelch-/mittelbauchig
Querschnitt
rund regelmäßig
Gleichhälftigkeit
ungleichhälftig
Seitenform
konvex
Verhältnis Länge zu Durchmesser
kurz
Kapitel 03

Schale

Schalenoberfläche
rau
Grundfarbe
grüngelb, grün, trübgrün
Schalenpunkte vorhanden
ja
Ausprägung Schalenpunkte
fein, zahlreich, grün umhoft
Ausdehnung Berostung
Rostflecken, Rostfiguren
Ausdehnung
flächig, gestreift, verwaschen
Farbe Berostung
grau
Kapitel 04

Stiel

Stieldicke
mittel
Stielsitz
durch Fleischwulst seitwärts gedrückt
Stielform
geknickt
Stielfarbe
schattenseitig grün, sonnenseitig braun
Kapitel 05

Kelch

Kelchgrube Tiefe
mitteltief
Kelchgrube Weite
eng
Kelchgröße
klein
Kelchblätter
aufgerichtet, krallenförmig
Kelchrelief
faltig
Kapitel 06

Fruchtfleisch & Geschmack

Farbe Fruchtfleisch
gelblichweiß
Festigkeit Fruchtfleisch
fest
Konsistenz Fruchtfleisch
grobzellig
Saftigkeit Fruchtfleisch
trocken
Würze
wenig gewürzt
Kapitel 07

Kerngehäuse

Lage Kerngehäuse
mittelständig
Kammern
mittelgroß
Samen
oft taub, zahlreich
Achse
geschlossen
Kapitel 08

Baum & Anbau

Blühbeginn (10 %)
früh
Ertrag
viel
Haltbarkeit
lang
Kapitel 09

Reife & Verwendung

Reifezeit
Oktober, November
Kapitel 10

Quellen

  1. [1] Arche Noah, AutorInnenkollektiv (1996): Verfügbare Obstsorten aus Niederösterreich: Sortenmappe. In Zusammenarbeit mit dem Amt der NÖ Landesregierung. St. Pölten
  2. [2] Löschnig, Josef (1913): Die Mostbirnen. Hrsg.: Österreichische Obstbau- u. Pomologen-Gesellschaft. Wien
  3. [3] Schmidthaler, Martina (2001): Die Mostbirnen. Die Früchte des Mostviertels. Hrsg.: Verein „Neue alte Obstsorten“. Amstetten
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