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Birne

Präsident Drouard

Pomologie-Eintrag aus dem Birnenbuch der Mostbarone.

Zuweisung
Tafelbirne
Reifezeit
November
Haltbarkeit
mittel
Ertrag
viel
Fruchtgröße
mittel, groß
Kapitel 01

Übersicht

Verbreitung
Europa, im Mostviertel verbreitet
Erkennungsmerkmale
sehr späte Reife von Nobember bis Jänner, güngelbe Grundfarbe, tiefer Kelch, keine oder fast keine Berostung, mittelfestes, schmelzendes, saftiges Fruchtfleisch mit sehr süßem, köstlichen Geschmack, den diese Sorte aber nur in sonnigen Lagen entwickelt, in Ungungstlagen schmeckt sie rübig, säuerlich
Zuweisung
Tafelbirne
Zuteilung
Tafelbirne, Wirtschaftsbirne
Kapitel 02

Form & Größe

Fruchtgröße
mittel, groß
Lage größter Durchmesser
kelchbauchig
Querschnitt
kantig
Gleichhälftigkeit
ungleichhälftig
Seitenform
konkav
Verhältnis Länge zu Durchmesser
lang
Kapitel 03

Schale

Schalenoberfläche
glatt
Grundfarbe
gelbgrün, gelb, graugrün, schmutzig grüngelb, zitronengelb
Schalenpunkte vorhanden
ja
Ausprägung Schalenpunkte
fein, wenige, grün umhoft
Ausdehnung Berostung
Rostfiguren
Farbe Berostung
zimtbraun
Kapitel 04

Stiel

Stieldicke
dick
Stielsitz
durch Fleischwulst seitwärts gedrückt
Stielform
gerade
Stielfarbe
zimtbraun, an der Basis wie die Frucht gefärbt
Kapitel 05

Kelch

Kelchgrube Tiefe
tief
Kelchgrube Weite
mittelweit
Kelchgröße
mittelgroß
Kelchblätter
sternförmig ausgebreitet
Kelchrelief
glatt
Kapitel 06

Fruchtfleisch & Geschmack

Farbe Fruchtfleisch
weiß, gelblichweiß
Festigkeit Fruchtfleisch
mittel
Konsistenz Fruchtfleisch
feinzellig schmelzend
Saftigkeit Fruchtfleisch
saftig
Würze
mittel gewürzt
Kapitel 07

Kerngehäuse

Lage Kerngehäuse
kelchständig
Kammern
klein
Samen
gut entwickelt
Achse
schwach hohlachsig
Kapitel 08

Baum & Anbau

Blühbeginn (10 %)
spät
Ertrag
viel
Haltbarkeit
mittel
Kapitel 09

Reife & Verwendung

Reifezeit
November
Pflückreife
November
Kapitel 10

Quellen

  1. [1] Grill, Dieter; Keppel, Herbert (2005): Alte Apfel- und Birnensorten für den Streuobstbau. Leopold Stocker Verlag. Graz
  2. [2] Hartmann, Walter (2003): Farbatlas Alte Obstsorten. 2. Auflage. Verlag Eugen Ulmer. Stuttgart
  3. [3] Lucas, Eduard; Oberdieck, Johann Conrad (1875): Illustriertes Handbuch der Obstkunde. Zweiter Band: Birnen. Stuttgart
  4. [4] Rolff, Johann-Heinrich (2001): Die Birne. Sortennamen und Synonyme. Selbstverlag Johann-Heinrich Rolff. Kiefersfelden
  5. [5] Bernkopf, Siegfried, (2011): Von Rosenäfpeln und Landlbirnen. Hrsg.: Amt der OÖ Landesregierung. Verlag Trauner. Linz
  6. [6] n.n. (1935-1967): Nach der Arbeit. Illustrierte Wochenzeitung für Garten, Siedlung und Kleintierhaltung. Verlag Molden. Wien
  7. [7] Petzold, Herbert ( 1989): Birnensorten. Neumann-Neudamm. Leipzig
  8. [8] Votteler, Willi (1993): Verzeichnis der Apfel- und Birnensorten. Obst- und Gartenbauverlag. München
  9. [9] Mühl, Franz (2014): Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi, 4. Auflage. Hrsg.: Bayrischer Landesverband für Gartenbau und Landespflege e.V.Obst- und Gartenbauerlag München
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