Kapitel 01
Übersicht
Herkunft
Frankreich, Zufallssämling um 1870, gefunden vom Gärtner Olivier in Angers bei Pont-de-Ce. Erstbeschreibung 1910 in der "Deutschen Obstbau-Zeitung", durch Baumschule A. Leroy um 1870 in den Handel gebracht
- Verbreitung
- Europa, im Mostviertel verbreitet
- Erkennungsmerkmale
- sehr späte Reife von Nobember bis Jänner, güngelbe Grundfarbe, tiefer Kelch, keine oder fast keine Berostung, mittelfestes, schmelzendes, saftiges Fruchtfleisch mit sehr süßem, köstlichen Geschmack, den diese Sorte aber nur in sonnigen Lagen entwickelt, in Ungungstlagen schmeckt sie rübig, säuerlich
- Zuweisung
- Tafelbirne
- Zuteilung
- Tafelbirne, Wirtschaftsbirne
Kapitel 02
Form & Größe
Birnenformen
stumpfkreiselförmig, glockenförmig
- Fruchtgröße
- mittel, groß
- Lage größter Durchmesser
- kelchbauchig
- Querschnitt
- kantig
- Gleichhälftigkeit
- ungleichhälftig
- Seitenform
- konkav
- Verhältnis Länge zu Durchmesser
- lang
Kapitel 03
Schale
Deckfarbe
keine
- Schalenoberfläche
- glatt
- Grundfarbe
- gelbgrün, gelb, graugrün, schmutzig grüngelb, zitronengelb
- Schalenpunkte vorhanden
- ja
- Ausprägung Schalenpunkte
- fein, wenige, grün umhoft
- Ausdehnung Berostung
- Rostfiguren
- Farbe Berostung
- zimtbraun
Kapitel 04
Stiel
Stiellänge
mittel
- Stieldicke
- dick
- Stielsitz
- durch Fleischwulst seitwärts gedrückt
- Stielform
- gerade
- Stielfarbe
- zimtbraun, an der Basis wie die Frucht gefärbt
Kapitel 05
Kelch
Kelch
offen
- Kelchgrube Tiefe
- tief
- Kelchgrube Weite
- mittelweit
- Kelchgröße
- mittelgroß
- Kelchblätter
- sternförmig ausgebreitet
- Kelchrelief
- glatt
Kapitel 06
Fruchtfleisch & Geschmack
Geschmack Fruchtfleisch
süß
- Farbe Fruchtfleisch
- weiß, gelblichweiß
- Festigkeit Fruchtfleisch
- mittel
- Konsistenz Fruchtfleisch
- feinzellig schmelzend
- Saftigkeit Fruchtfleisch
- saftig
- Würze
- mittel gewürzt
Kapitel 07
Kerngehäuse
Form Kerngehäuse
spindelförmig
- Lage Kerngehäuse
- kelchständig
- Kammern
- klein
- Samen
- gut entwickelt
- Achse
- schwach hohlachsig
Kapitel 08
Baum & Anbau
Wuchsform
hochpyramidal
- Blühbeginn (10 %)
- spät
- Ertrag
- viel
- Haltbarkeit
- mittel
Kapitel 09
Reife & Verwendung
Nutzung
Frischverzehr, Kochen
- Reifezeit
- November
- Pflückreife
- November
Kapitel 10
Quellen
- [1] Grill, Dieter; Keppel, Herbert (2005): Alte Apfel- und Birnensorten für den Streuobstbau. Leopold Stocker Verlag. Graz
- [2] Hartmann, Walter (2003): Farbatlas Alte Obstsorten. 2. Auflage. Verlag Eugen Ulmer. Stuttgart
- [3] Lucas, Eduard; Oberdieck, Johann Conrad (1875): Illustriertes Handbuch der Obstkunde. Zweiter Band: Birnen. Stuttgart
- [4] Rolff, Johann-Heinrich (2001): Die Birne. Sortennamen und Synonyme. Selbstverlag Johann-Heinrich Rolff. Kiefersfelden
- [5] Bernkopf, Siegfried, (2011): Von Rosenäfpeln und Landlbirnen. Hrsg.: Amt der OÖ Landesregierung. Verlag Trauner. Linz
- [6] n.n. (1935-1967): Nach der Arbeit. Illustrierte Wochenzeitung für Garten, Siedlung und Kleintierhaltung. Verlag Molden. Wien
- [7] Petzold, Herbert ( 1989): Birnensorten. Neumann-Neudamm. Leipzig
- [8] Votteler, Willi (1993): Verzeichnis der Apfel- und Birnensorten. Obst- und Gartenbauverlag. München
- [9] Mühl, Franz (2014): Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi, 4. Auflage. Hrsg.: Bayrischer Landesverband für Gartenbau und Landespflege e.V.Obst- und Gartenbauerlag München
