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Birne

Julidechantsbirne

Pomologie-Eintrag aus dem Birnenbuch der Mostbarone — auch bekannt als Julibirne.

Zuweisung
Tafelbirne
Reifezeit
Juli
Haltbarkeit
kurz
Ertrag
Massenträger
Fruchtgröße
klein
Kapitel 01

Übersicht

Synonyme
Julibirne, Julius-Dechantsbirne
Verbreitung
Mitteleuropa, früher geschätzte Frühbirne, heute im Mostviertel äußerst selten
Erkennungsmerkmale
frühe Reife, kurz-stumpfkegelförmige Form, hellgelbe Grundfarbe, scharf gezähnte Blätter, dezenter muskatartiger Geschmack bei optimaler Reife
Zuweisung
Tafelbirne
Zuteilung
Tafelbirne, Wirtschaftsbirne
Kapitel 02

Form & Größe

Fruchtgröße
klein
Lage größter Durchmesser
kelch-/mittelbauchig
Querschnitt
rund regelmäßig
Gleichhälftigkeit
gleichhälftig
Seitenform
gerade
Verhältnis Länge zu Durchmesser
sehr kurz
Kapitel 03

Schale

Schalenoberfläche
glatt
Grundfarbe
lichtgelb, zitronengelb
Schalenpunkte vorhanden
ja
Ausprägung Schalenpunkte
fein, zahlreich
Ausdehnung Berostung
Rostflecken
Ausdehnung
verwaschen
Farbe Berostung
zimtbraun
Kapitel 04

Stiel

Stieldicke
mittel
Stielsitz
über Fleischwulst in Frucht übergehend
Stielform
geknickt
Stielfarbe
braun
Kapitel 05

Kelch

Kelchgrube Tiefe
mitteltief
Kelchgrube Weite
mittelweit
Kelchgröße
klein
Kelchblätter
aufgerichtet, krallenförmig
Kelchrelief
faltig, geperlt
Kapitel 06

Fruchtfleisch & Geschmack

Farbe Fruchtfleisch
weiß
Festigkeit Fruchtfleisch
weich
Konsistenz Fruchtfleisch
feinzellig schmelzend
Saftigkeit Fruchtfleisch
saftig
Würze
wenig gewürzt
Kapitel 07

Kerngehäuse

Lage Kerngehäuse
kelchständig
Kammern
klein
Samen
zahlreich, gut entwickelt
Achse
geschlossen
Kapitel 08

Baum & Anbau

Blühbeginn (10 %)
früh
Ertrag
Massenträger
Haltbarkeit
kurz
Kapitel 09

Reife & Verwendung

Reifezeit
Juli
Pflückreife
Juli
Kapitel 10

Quellen

  1. [1] Hartmann, Walter (2003): Farbatlas Alte Obstsorten. 2. Auflage. Verlag Eugen Ulmer. Stuttgart
  2. [2] Kessler, H. (1948): Birnensorten der Schweiz. Verbandsdruckerei AG Bern. Bern
  3. [3] Lucas, Eduard; Oberdieck, Johann Conrad (1875): Illustriertes Handbuch der Obstkunde. Zweiter Band: Birnen. Stuttgart
  4. [4] Rolff, Johann-Heinrich (2001): Die Birne. Sortennamen und Synonyme. Selbstverlag Johann-Heinrich Rolff. Kiefersfelden
  5. [5] Rosenthal, A. C. (1893): Pomologisches Handbuch für Nieder-Oesterreich. Verlag des Niederösterreichischen Landes-Obstbau-Vereines. Wien
  6. [6] Stoll, Rudolf (1883/1884): Österreichisch-ungarische Pomologie. Klosterneuburg
  7. [7] Votteler, Willi (1993): Verzeichnis der Apfel- und Birnensorten. Obst- und Gartenbauverlag. München
  8. [8] Gaucher, Nicolas (1894): Pomologie des praktischen Obstbaumzüchters. Stuttgart
  9. [9] Szalatnay, David et al. (2011): Früchte, Beeren, Nüsse. Die Vielfalt der Sorten - 800 Sortenportraits. Haupt Verlag. Bern, Stuttgart, Wien
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