Kapitel 01
Übersicht
Herkunft
1837 von Baumschulbesitzer Goubault / Frankreich aus Samen gezogen, in der Literatur sind sehr unterschiedliche Abbildungen und Beschreibungen dieser Sorte zu finden, die hier beschriebene Sorte ist ident mit der Beschreibung aus der Publikation Blätter nach der Arbeit (1935-1967)
- Synonyme
- Hochfeine Butterbirn, Wasserbirne
- Verbreitung
- Österreich, Deutschland, Schweiz, im Mostviertel sehr selten
- Erkennungsmerkmale
- Stiel wie aus der Frucht gezogen, fehlende Stielgrube, hellgelbgrüne Farbe
- Zuweisung
- Tafelbirne
- Zuteilung
- Tafelbirne
Kapitel 02
Form & Größe
Birnenformen
kreiselförmig, tropfenförmig
- Fruchtgröße
- mittel
- Lage größter Durchmesser
- kelch-/mittelbauchig
- Querschnitt
- rund regelmäßig
- Gleichhälftigkeit
- ungleichhälftig
- Seitenform
- konkav
- Verhältnis Länge zu Durchmesser
- mittel
Kapitel 03
Schale
Deckfarbe
keine
- Schalenoberfläche
- glatt
- Grundfarbe
- grün weißlich, lichtgelb
- Schalenpunkte vorhanden
- ja
- Ausprägung Schalenpunkte
- fein, zahlreich
- Ausdehnung Berostung
- Rostflecken, Rostfiguren
- Farbe Berostung
- zimtbraun
Kapitel 04
Stiel
Stiellänge
mittel
- Stieldicke
- mittel
- Stielsitz
- über Fleischwulst in Frucht übergehend
- Stielform
- gebogen
- Stielfarbe
- unten wie die Frucht gefärbt, oben braun, Stielknospen
Kapitel 05
Kelch
Kelch
halboffen
- Kelchgrube Tiefe
- flach
- Kelchgrube Weite
- eng
- Kelchgröße
- mittelgroß
- Kelchblätter
- aufgerichtet und nach außen geklappt
- Kelchrelief
- glatt
Kapitel 06
Fruchtfleisch & Geschmack
Geschmack Fruchtfleisch
süß
- Farbe Fruchtfleisch
- weiß
- Festigkeit Fruchtfleisch
- weich
- Konsistenz Fruchtfleisch
- feinzellig schmelzend
- Saftigkeit Fruchtfleisch
- saftig
- Würze
- wenig gewürzt
Kapitel 07
Kerngehäuse
Form Kerngehäuse
spindelförmig
- Lage Kerngehäuse
- kelchständig
- Kammern
- mittelgroß
- Samen
- zahlreich, gut entwickelt
- Achse
- schwach hohlachsig
Kapitel 08
Baum & Anbau
Wuchsform
hochpyramidal
- Blühbeginn (10 %)
- mittel
- Ertrag
- Massenträger
- Haltbarkeit
- kurz
Kapitel 09
Reife & Verwendung
Nutzung
Frischverzehr
- Reifezeit
- September, Oktober
- Pflückreife
- September
Kapitel 10
Quellen
- [1] Bernkopf, Siegfried; Keppel, Herbert; Novak, Rudolf (2003): Neue Alte Obstsorten. Äpfel, Birnen und Steinobst. 5. Auflage. Hrsg.: Club Niederösterreich. Wien
- [2] Kessler, H. (1948): Birnensorten der Schweiz. Verbandsdruckerei AG Bern. Bern
- [3] Lucas, Eduard; Oberdieck, Johann Conrad (1875): Illustriertes Handbuch der Obstkunde. Zweiter Band: Birnen. Stuttgart
- [4] Rolff, Johann-Heinrich (2001): Die Birne. Sortennamen und Synonyme. Selbstverlag Johann-Heinrich Rolff. Kiefersfelden
- [5] Rosenthal, A. C. (1893): Pomologisches Handbuch für Nieder-Oesterreich. Verlag des Niederösterreichischen Landes-Obstbau-Vereines. Wien
- [6] n.n. (1935-1967): Nach der Arbeit. Illustrierte Wochenzeitung für Garten, Siedlung und Kleintierhaltung. Verlag Molden. Wien
- [7] Petzold, Herbert ( 1989): Birnensorten. Neumann-Neudamm. Leipzig
- [8] Votteler, Willi (1993): Verzeichnis der Apfel- und Birnensorten. Obst- und Gartenbauverlag. München
- [9] Gaucher, Nicolas (1894): Pomologie des praktischen Obstbaumzüchters. Stuttgart
- [10] Szalatnay, David et al. (2011): Früchte, Beeren, Nüsse. Die Vielfalt der Sorten - 800 Sortenportraits. Haupt Verlag. Bern, Stuttgart, Wien
