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Birne

Hardenponts Winterbutterbirne

Pomologie-Eintrag aus dem Birnenbuch der Mostbarone — auch bekannt als Amalia von Brabant.

Zuweisung
Tafelbirne
Reifezeit
Oktober, November, Dezember
Haltbarkeit
lang
Ertrag
viel
Fruchtgröße
mittel, groß
Kapitel 01

Übersicht

Synonyme
Amalia von Brabant, Hardenpont, Hardenponts Butterbirne, Kronprinz Ferdinand von Österreich, Kaiser Ferdinand, Schinkenbirne, Kronprinzessin Friedrich, Rosen-Birne, Winter-Butter-Birne
Verbreitung
Belgien, Deutschland, Österreich, war 1893 im Mostviertel bereits verbreitet, ist heute selten
Erkennungsmerkmale
birnenförmige, stark mittelbauchige Frucht mit tiefem, wulstigen Kelch, mattgelbe Grundfarbe
Zuweisung
Tafelbirne
Zuteilung
Tafelbirne, Wirtschaftsbirne
Kapitel 02

Form & Größe

Fruchtgröße
mittel, groß
Lage größter Durchmesser
kelch-/mittelbauchig
Querschnitt
kantig
Gleichhälftigkeit
ungleichhälftig
Seitenform
konkav
Verhältnis Länge zu Durchmesser
lang
Kapitel 03

Schale

Schalenoberfläche
glatt
Grundfarbe
grün weißlich, lichtgelb
Schalenpunkte vorhanden
ja
Ausprägung Schalenpunkte
fein, zahlreich, grün umhoft
Ausdehnung Berostung
Rostflecken, Rostfiguren, um Kelch flächig, um Stiel flächig
Ausdehnung
verwaschen
Farbe Berostung
zimtbraun
Kapitel 04

Stiel

Stieldicke
dick
Stielsitz
aufsitzend
Stielform
gebogen
Stielfarbe
braun, an der Basis oft fleischig
Kapitel 05

Kelch

Kelchgrube Tiefe
tief
Kelchgrube Weite
mittelweit
Kelchgröße
klein
Kelchblätter
aufgerichtet, krallenförmig
Kelchrelief
rippig
Kapitel 06

Fruchtfleisch & Geschmack

Farbe Fruchtfleisch
gelblichweiß
Festigkeit Fruchtfleisch
mittel
Konsistenz Fruchtfleisch
feinzellig schmelzend
Saftigkeit Fruchtfleisch
trocken
Würze
wenig gewürzt
Kapitel 07

Kerngehäuse

Lage Kerngehäuse
kelchständig
Kammern
klein
Samen
zahlreich, gut entwickelt
Achse
stark hohlachsig
Kapitel 08

Baum & Anbau

Blühbeginn (10 %)
spät
Ertrag
viel
Haltbarkeit
lang
Kapitel 09

Reife & Verwendung

Reifezeit
Oktober, November, Dezember
Pflückreife
Oktober
Kapitel 10

Quellen

  1. [1] Bernkopf, Siegfried; Keppel, Herbert; Novak, Rudolf (2003): Neue Alte Obstsorten. Äpfel, Birnen und Steinobst. 5. Auflage. Hrsg.: Club Niederösterreich. Wien
  2. [2] Kessler, H. (1948): Birnensorten der Schweiz. Verbandsdruckerei AG Bern. Bern
  3. [3] Rolff, Johann-Heinrich (2001): Die Birne. Sortennamen und Synonyme. Selbstverlag Johann-Heinrich Rolff. Kiefersfelden
  4. [4] Rosenthal, A. C. (1893): Pomologisches Handbuch für Nieder-Oesterreich. Verlag des Niederösterreichischen Landes-Obstbau-Vereines. Wien
  5. [5] Stoll, Rudolf (1883/1884): Österreichisch-ungarische Pomologie. Klosterneuburg
  6. [6] n.n. (1935-1967): Nach der Arbeit. Illustrierte Wochenzeitung für Garten, Siedlung und Kleintierhaltung. Verlag Molden. Wien
  7. [7] Petzold, Herbert ( 1989): Birnensorten. Neumann-Neudamm. Leipzig
  8. [8] Votteler, Willi (1993): Verzeichnis der Apfel- und Birnensorten. Obst- und Gartenbauverlag. München
  9. [9] Gaucher, Nicolas (1894): Pomologie des praktischen Obstbaumzüchters. Stuttgart
  10. [10] Szalatnay, David et al. (2011): Früchte, Beeren, Nüsse. Die Vielfalt der Sorten - 800 Sortenportraits. Haupt Verlag. Bern, Stuttgart, Wien
  11. [11] Mühl, Franz (2014): Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi, 4. Auflage. Hrsg.: Bayrischer Landesverband für Gartenbau und Landespflege e.V.Obst- und Gartenbauerlag München
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