Kapitel 01
Übersicht
Herkunft
1759, in Belgien entstanden, nach Züchter Abbé Hardenpont in Mons benannt
- Synonyme
- Amalia von Brabant, Hardenpont, Hardenponts Butterbirne, Kronprinz Ferdinand von Österreich, Kaiser Ferdinand, Schinkenbirne, Kronprinzessin Friedrich, Rosen-Birne, Winter-Butter-Birne
- Verbreitung
- Belgien, Deutschland, Österreich, war 1893 im Mostviertel bereits verbreitet, ist heute selten
- Erkennungsmerkmale
- birnenförmige, stark mittelbauchige Frucht mit tiefem, wulstigen Kelch, mattgelbe Grundfarbe
- Zuweisung
- Tafelbirne
- Zuteilung
- Tafelbirne, Wirtschaftsbirne
Kapitel 02
Form & Größe
Birnenformen
glockenförmig, fassförmig
- Fruchtgröße
- mittel, groß
- Lage größter Durchmesser
- kelch-/mittelbauchig
- Querschnitt
- kantig
- Gleichhälftigkeit
- ungleichhälftig
- Seitenform
- konkav
- Verhältnis Länge zu Durchmesser
- lang
Kapitel 03
Schale
Deckfarbe
orange bis rot
- Schalenoberfläche
- glatt
- Grundfarbe
- grün weißlich, lichtgelb
- Schalenpunkte vorhanden
- ja
- Ausprägung Schalenpunkte
- fein, zahlreich, grün umhoft
- Ausdehnung Berostung
- Rostflecken, Rostfiguren, um Kelch flächig, um Stiel flächig
- Ausdehnung
- verwaschen
- Farbe Berostung
- zimtbraun
Kapitel 04
Stiel
Stiellänge
mittel
- Stieldicke
- dick
- Stielsitz
- aufsitzend
- Stielform
- gebogen
- Stielfarbe
- braun, an der Basis oft fleischig
Kapitel 05
Kelch
Kelch
halboffen
- Kelchgrube Tiefe
- tief
- Kelchgrube Weite
- mittelweit
- Kelchgröße
- klein
- Kelchblätter
- aufgerichtet, krallenförmig
- Kelchrelief
- rippig
Kapitel 06
Fruchtfleisch & Geschmack
Geschmack Fruchtfleisch
süß
- Farbe Fruchtfleisch
- gelblichweiß
- Festigkeit Fruchtfleisch
- mittel
- Konsistenz Fruchtfleisch
- feinzellig schmelzend
- Saftigkeit Fruchtfleisch
- trocken
- Würze
- wenig gewürzt
Kapitel 07
Kerngehäuse
Form Kerngehäuse
zwiebelförmig
- Lage Kerngehäuse
- kelchständig
- Kammern
- klein
- Samen
- zahlreich, gut entwickelt
- Achse
- stark hohlachsig
Kapitel 08
Baum & Anbau
Wuchsform
flachpyramidal
- Blühbeginn (10 %)
- spät
- Ertrag
- viel
- Haltbarkeit
- lang
Kapitel 09
Reife & Verwendung
Nutzung
Frischverzehr, Kochen
- Reifezeit
- Oktober, November, Dezember
- Pflückreife
- Oktober
Kapitel 10
Quellen
- [1] Bernkopf, Siegfried; Keppel, Herbert; Novak, Rudolf (2003): Neue Alte Obstsorten. Äpfel, Birnen und Steinobst. 5. Auflage. Hrsg.: Club Niederösterreich. Wien
- [2] Kessler, H. (1948): Birnensorten der Schweiz. Verbandsdruckerei AG Bern. Bern
- [3] Rolff, Johann-Heinrich (2001): Die Birne. Sortennamen und Synonyme. Selbstverlag Johann-Heinrich Rolff. Kiefersfelden
- [4] Rosenthal, A. C. (1893): Pomologisches Handbuch für Nieder-Oesterreich. Verlag des Niederösterreichischen Landes-Obstbau-Vereines. Wien
- [5] Stoll, Rudolf (1883/1884): Österreichisch-ungarische Pomologie. Klosterneuburg
- [6] n.n. (1935-1967): Nach der Arbeit. Illustrierte Wochenzeitung für Garten, Siedlung und Kleintierhaltung. Verlag Molden. Wien
- [7] Petzold, Herbert ( 1989): Birnensorten. Neumann-Neudamm. Leipzig
- [8] Votteler, Willi (1993): Verzeichnis der Apfel- und Birnensorten. Obst- und Gartenbauverlag. München
- [9] Gaucher, Nicolas (1894): Pomologie des praktischen Obstbaumzüchters. Stuttgart
- [10] Szalatnay, David et al. (2011): Früchte, Beeren, Nüsse. Die Vielfalt der Sorten - 800 Sortenportraits. Haupt Verlag. Bern, Stuttgart, Wien
- [11] Mühl, Franz (2014): Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi, 4. Auflage. Hrsg.: Bayrischer Landesverband für Gartenbau und Landespflege e.V.Obst- und Gartenbauerlag München
