Zum Inhalt springen
Birne

Grüne Sommermagdalene

Pomologie-Eintrag aus dem Birnenbuch der Mostbarone — auch bekannt als Carmeliter Citronenbirne.

Zuweisung
Wirtschaftsbirne
Reifezeit
Juli, August
Haltbarkeit
kurz
Ertrag
Massenträger
Fruchtgröße
sehr klein, klein
Kapitel 01

Übersicht

Synonyme
Carmeliter Citronenbirne, Deutsche langstielige Weißbirne, Erntebirne, Frühe Margaretenbirne, Gelbbirne, Glasbirne, Große frühe Jakobibirne, Grüne Magdalene, Grüne Margaretenbirne, Heubirne, Jakobibirne, Kaiserin, Kleine Johannisbirne, Magdalenabirne, Magdalenenbirne, Margarethenbirne, Wasserbirne, Wiener Haferbirne
Verbreitung
Österreich, Deutschland, Frankreich, im Mostviertel sehr selten
Erkennungsmerkmale
frühe Reifezeit, kleine, grüne Frucht, langer Stängel
Zuweisung
Wirtschaftsbirne
Zuteilung
Tafelbirne, Wirtschaftsbirne
Kapitel 02

Form & Größe

Fruchtgröße
sehr klein, klein
Lage größter Durchmesser
kelch-/mittelbauchig
Querschnitt
rund regelmäßig
Gleichhälftigkeit
ungleichhälftig
Seitenform
gerade
Verhältnis Länge zu Durchmesser
kurz
Kapitel 03

Schale

Schalenoberfläche
glatt
Grundfarbe
grüngelb, gelbgrün, grün, schmutzig grüngelb
Schalenpunkte vorhanden
ja
Ausprägung Schalenpunkte
fein, zahlreich, rot umhoft, grün umhoft
Ausdehnung Berostung
Rostflecken, um Kelch flächig
Ausdehnung
verwaschen
Farbe Berostung
graubraun
Kapitel 04

Stiel

Stieldicke
mittel
Stielsitz
aufsitzend
Stielform
gebogen
Stielfarbe
wie die Frucht gefärbt, oben braun, an der Basis fleischig, Stielknospen
Kapitel 05

Kelch

Kelchgrube Tiefe
flach
Kelchgrube Weite
eng
Kelchgröße
groß
Kelchblätter
sternförmig ausgebreitet
Kelchrelief
faltig, glatt
Kapitel 06

Fruchtfleisch & Geschmack

Farbe Fruchtfleisch
weiß, grünlichweiß
Festigkeit Fruchtfleisch
mittel
Konsistenz Fruchtfleisch
grobzellig
Saftigkeit Fruchtfleisch
saftig, kernweich
Würze
mittel gewürzt
Kapitel 07

Kerngehäuse

Lage Kerngehäuse
mittelständig
Kammern
klein
Samen
oft taub, zahlreich
Achse
geschlossen
Kapitel 08

Baum & Anbau

Blühbeginn (10 %)
spät
Ertrag
Massenträger
Alternanz
ja
Haltbarkeit
kurz
Kapitel 09

Reife & Verwendung

Reifezeit
Juli, August
Pflückreife
Juli
Kapitel 10

Quellen

  1. [1] Bernkopf, Siegfried; Keppel, Herbert; Novak, Rudolf (2003): Neue Alte Obstsorten. Äpfel, Birnen und Steinobst. 5. Auflage. Hrsg.: Club Niederösterreich. Wien
  2. [2] Grill, Dieter; Keppel, Herbert (2005): Alte Apfel- und Birnensorten für den Streuobstbau. Leopold Stocker Verlag. Graz
  3. [3] Hartmann, Walter (2003): Farbatlas Alte Obstsorten. 2. Auflage. Verlag Eugen Ulmer. Stuttgart
  4. [4] Arche Noah, AutorInnenkollektiv (1996): Verfügbare Obstsorten aus Niederösterreich: Sortenmappe. In Zusammenarbeit mit dem Amt der NÖ Landesregierung. St. Pölten
  5. [5] Rolff, Johann-Heinrich (2001): Die Birne. Sortennamen und Synonyme. Selbstverlag Johann-Heinrich Rolff. Kiefersfelden
  6. [6] Rosenthal, A. C. (1893): Pomologisches Handbuch für Nieder-Oesterreich. Verlag des Niederösterreichischen Landes-Obstbau-Vereines. Wien
  7. [7] n.n. (1935-1967): Nach der Arbeit. Illustrierte Wochenzeitung für Garten, Siedlung und Kleintierhaltung. Verlag Molden. Wien
  8. [8] Votteler, Willi (1993): Verzeichnis der Apfel- und Birnensorten. Obst- und Gartenbauverlag. München
  9. [9] Szalatnay, David et al. (2011): Früchte, Beeren, Nüsse. Die Vielfalt der Sorten - 800 Sortenportraits. Haupt Verlag. Bern, Stuttgart, Wien
  10. [10] Mühl, Franz (2014): Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi, 4. Auflage. Hrsg.: Bayrischer Landesverband für Gartenbau und Landespflege e.V.Obst- und Gartenbauerlag München
Alle Sorten anzeigen