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Birne

Gräfin von Paris

Pomologie-Eintrag aus dem Birnenbuch der Mostbarone — auch bekannt als Comtesse de Paris.

Zuweisung
Tafelbirne
Reifezeit
November, Dezember, Jänner
Haltbarkeit
lang
Ertrag
Massenträger
Fruchtgröße
mittel, groß
Kapitel 01

Übersicht

Synonyme
Comtesse de Paris, Paris
Verbreitung
Europa, im Mostviertel mäßig verbreitet
Erkennungsmerkmale
weißlichgrüne Farbe, flächige dunkelbraune Berostung um Kelch und Stiel
Zuweisung
Tafelbirne
Zuteilung
Tafelbirne, Wirtschaftsbirne
Kapitel 02

Form & Größe

Fruchtgröße
mittel, groß
Lage größter Durchmesser
kelch-/mittelbauchig
Querschnitt
rund unregelmäßig
Gleichhälftigkeit
ungleichhälftig
Seitenform
gerade
Verhältnis Länge zu Durchmesser
sehr lang
Kapitel 03

Schale

Schalenoberfläche
glatt
Grundfarbe
grün weißlich
Schalenpunkte vorhanden
ja
Ausprägung Schalenpunkte
zahlreich, grün umhoft, groß
Ausdehnung Berostung
um Kelch flächig, um Stiel flächig
Ausdehnung
verwaschen
Farbe Berostung
braun
Kapitel 04

Stiel

Stieldicke
mittel
Stielsitz
aufsitzend
Stielform
gerade
Stielfarbe
glänzendbraun
Kapitel 05

Kelch

Kelchgrube Tiefe
flach
Kelchgrube Weite
eng
Kelchgröße
groß
Kelchblätter
sternförmig ausgebreitet
Kelchrelief
glatt
Kapitel 06

Fruchtfleisch & Geschmack

Farbe Fruchtfleisch
gelblichweiß, grünlichweiß
Festigkeit Fruchtfleisch
mittel
Konsistenz Fruchtfleisch
feinzellig schmelzend
Saftigkeit Fruchtfleisch
saftig
Würze
mittel gewürzt
Kapitel 07

Kerngehäuse

Lage Kerngehäuse
kelchständig
Kammern
mittelgroß
Samen
zahlreich, gut entwickelt
Achse
schwach hohlachsig
Kapitel 08

Baum & Anbau

Blühbeginn (10 %)
früh
Ertrag
Massenträger
Haltbarkeit
lang
Kapitel 09

Reife & Verwendung

Reifezeit
November, Dezember, Jänner
Pflückreife
Oktober, November
Kapitel 10

Quellen

  1. [1] Cordes, John-Hermann; Sommer, Niels (2006): Obstgehölze. BdB-Handbuch VI. Grün ist Leben. Österreichischer Agrarverlag. Wien
  2. [2] Hartmann, Walter (2003): Farbatlas Alte Obstsorten. 2. Auflage. Verlag Eugen Ulmer. Stuttgart
  3. [3] Arche Noah, AutorInnenkollektiv (1996): Verfügbare Obstsorten aus Niederösterreich: Sortenmappe. In Zusammenarbeit mit dem Amt der NÖ Landesregierung. St. Pölten
  4. [4] Kessler, H. (1948): Birnensorten der Schweiz. Verbandsdruckerei AG Bern. Bern
  5. [5] Rolff, Johann-Heinrich (2001): Die Birne. Sortennamen und Synonyme. Selbstverlag Johann-Heinrich Rolff. Kiefersfelden
  6. [6] Bernkopf, Siegfried, (2011): Von Rosenäfpeln und Landlbirnen. Hrsg.: Amt der OÖ Landesregierung. Verlag Trauner. Linz
  7. [7] n.n. (1935-1967): Nach der Arbeit. Illustrierte Wochenzeitung für Garten, Siedlung und Kleintierhaltung. Verlag Molden. Wien
  8. [8] Petzold, Herbert ( 1989): Birnensorten. Neumann-Neudamm. Leipzig
  9. [9] Votteler, Willi (1993): Verzeichnis der Apfel- und Birnensorten. Obst- und Gartenbauverlag. München
  10. [10] Szalatnay, David et al. (2011): Früchte, Beeren, Nüsse. Die Vielfalt der Sorten - 800 Sortenportraits. Haupt Verlag. Bern, Stuttgart, Wien
  11. [11] Mühl, Franz (2014): Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi, 4. Auflage. Hrsg.: Bayrischer Landesverband für Gartenbau und Landespflege e.V.Obst- und Gartenbauerlag München
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