Kapitel 01
Übersicht
Herkunft
Zufallssämling aus der Nordschweiz, seit Ende des 18. Jahrhunderts stärker verbreitet, triploide Sorte
- Synonyme
- Gelbe Mostbirn, Gelbmöstler, Gälmostler, Welsche Bergbirne, Helleger Mostbirne
- Verbreitung
- Schweiz, Deutschland, Österreich, im Mostviertel sehr häufige Mostbirnensorte
- Erkennungsmerkmale
- relativ frühe Reifezeit, große Frucht, gelbe Grundfarbe mit markanten Schalenpunkten
- Zuweisung
- Mostbirne
- Zuteilung
- Mostbirne
Kapitel 02
Form & Größe
Birnenformen
kugelig
- Fruchtgröße
- mittel, groß
- Lage größter Durchmesser
- kelch-/mittelbauchig
- Querschnitt
- rund regelmäßig
- Gleichhälftigkeit
- gleichhälftig
- Seitenform
- konvex
- Verhältnis Länge zu Durchmesser
- kurz
Kapitel 03
Schale
Deckfarbe
keine
- Schalenoberfläche
- glatt
- Grundfarbe
- grüngelb, lichtgelb
- Schalenpunkte vorhanden
- ja
- Ausprägung Schalenpunkte
- zahlreich, groß
- Ausdehnung Berostung
- Rostflecken, Rostfiguren, um Kelch flächig, um Stiel flächig
- Farbe Berostung
- zimtbraun
Kapitel 04
Stiel
Stiellänge
lang
- Stieldicke
- dick
- Stielsitz
- in Stielgrube eingesteckt
- Stielform
- gerade
- Stielfarbe
- braun
Kapitel 05
Kelch
Kelch
offen
- Kelchgrube Tiefe
- flach
- Kelchgrube Weite
- weit
- Kelchgröße
- groß
- Kelchblätter
- aufgerichtet und nach außen geklappt
- Kelchrelief
- faltig
Kapitel 06
Fruchtfleisch & Geschmack
Geschmack Fruchtfleisch
säuerlich-süß, sehr herb
- Farbe Fruchtfleisch
- gelblichweiß
- Festigkeit Fruchtfleisch
- fest
- Konsistenz Fruchtfleisch
- grobzellig
- Saftigkeit Fruchtfleisch
- saftig, spritzig
- Würze
- mittel gewürzt
Kapitel 07
Kerngehäuse
Form Kerngehäuse
zwiebelförmig
- Lage Kerngehäuse
- mittelständig
- Kammern
- klein
- Samen
- wenige, oft taub
- Achse
- schwach hohlachsig
Kapitel 08
Baum & Anbau
Wuchsform
hochpyramidal, flachpyramidal
- Blühbeginn (10 %)
- früh
- Ertrag
- Massenträger
- Alternanz
- ja
- Haltbarkeit
- kurz
Kapitel 09
Reife & Verwendung
Nutzung
Most, Schnaps
- Reifezeit
- September
Kapitel 10
Quellen
- [1] Hartmann, Walter (2003): Farbatlas Alte Obstsorten. 2. Auflage. Verlag Eugen Ulmer. Stuttgart
- [2] Arche Noah, AutorInnenkollektiv (1996): Verfügbare Obstsorten aus Niederösterreich: Sortenmappe. In Zusammenarbeit mit dem Amt der NÖ Landesregierung. St. Pölten
- [3] Löschnig, Josef (1913): Die Mostbirnen. Hrsg.: Österreichische Obstbau- u. Pomologen-Gesellschaft. Wien
- [4] Rolff, Johann-Heinrich (2001): Die Birne. Sortennamen und Synonyme. Selbstverlag Johann-Heinrich Rolff. Kiefersfelden
- [5] Schmidthaler, Martina (2001): Die Mostbirnen. Die Früchte des Mostviertels. Hrsg.: Verein „Neue alte Obstsorten“. Amstetten
- [6] Schleicher, Wilhelm (1885): Beschreibung der Morstbirnen am Weyerhof. Unveröff. Manuskript.
- [7] Petzold, Herbert ( 1989): Birnensorten. Neumann-Neudamm. Leipzig
- [8] Hepperle, Thomas (1994): Der Mostbirnensortengarten "Unterer Frickhof". Hrsg. Staatlichen Liegenschaftsamt Ravensburg, Amt für Landwirtschafts, Landschafts- und Bodenkultur. Owingen-Billafingen
- [9] Votteler, Willi (1993): Verzeichnis der Apfel- und Birnensorten. Obst- und Gartenbauverlag. München
- [10] Szalatnay, David et al. (2011): Früchte, Beeren, Nüsse. Die Vielfalt der Sorten - 800 Sortenportraits. Haupt Verlag. Bern, Stuttgart, Wien
- [11] Mühl, Franz (2014): Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi, 4. Auflage. Hrsg.: Bayrischer Landesverband für Gartenbau und Landespflege e.V.Obst- und Gartenbauerlag München
