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Birne

Gelbe Wasserbirne

Pomologie-Eintrag aus dem Birnenbuch der Mostbarone — auch bekannt als Nagowitzbirne (fälschlich).

Zuweisung
Wirtschaftsbirne
Reifezeit
September
Haltbarkeit
kurz
Ertrag
viel
Fruchtgröße
klein, mittel
Kapitel 01

Übersicht

Synonyme
Nagowitzbirne (fälschlich)
Verbreitung
Mostviertler Regionalsorte: Scheibbs, Reinsberg
Erkennungsmerkmale
kleiner, blumenartiger Kelch, grün/rot umhofte Schalenpunkte ähnlich einer Forellenbirne, spritziges, kaum herbes Fruchtfleisch, wird rasch kernweich, sehr große Steinzellen um das Kerngehäuse
Zuweisung
Wirtschaftsbirne
Zuteilung
Wirtschaftsbirne
Kapitel 02

Form & Größe

Fruchtgröße
klein, mittel
Lage größter Durchmesser
kelch-/mittelbauchig
Querschnitt
rund regelmäßig
Gleichhälftigkeit
ungleichhälftig
Seitenform
gerade
Verhältnis Länge zu Durchmesser
kurz
Kapitel 03

Schale

Schalenoberfläche
glatt
Grundfarbe
gelbgrün, gelb
Schalenpunkte vorhanden
ja
Ausprägung Schalenpunkte
fein, rot umhoft, grün umhoft
Ausdehnung Berostung
Rostflecken
Ausdehnung
verwaschen
Farbe Berostung
braun
Kapitel 04

Stiel

Stieldicke
mittel
Stielsitz
durch Fleischwulst seitwärts gedrückt
Stielform
gerade
Stielfarbe
schattenseitig grünlich, Sonnenseite dunkelbraun, fleischiger Stiel
Kapitel 05

Kelch

Kelchgrube Tiefe
mitteltief
Kelchgrube Weite
weit
Kelchgröße
klein
Kelchblätter
aufgerichtet und nach außen geklappt
Kelchrelief
faltig, glatt
Kapitel 06

Fruchtfleisch & Geschmack

Farbe Fruchtfleisch
weiß, gelblichweiß
Festigkeit Fruchtfleisch
mittel
Konsistenz Fruchtfleisch
grobzellig
Saftigkeit Fruchtfleisch
saftig, spritzig, kernweich
Würze
mittel gewürzt
Kapitel 07

Kerngehäuse

Lage Kerngehäuse
kelchständig
Kammern
klein
Samen
oft taub, zahlreich
Achse
geschlossen
Kapitel 08

Baum & Anbau

Ertrag
viel
Alternanz
ja
Haltbarkeit
kurz
Kapitel 09

Reife & Verwendung

Reifezeit
September
Kapitel 10

Quellen

  1. [1] Löschnig, Josef (1913): Die Mostbirnen. Hrsg.: Österreichische Obstbau- u. Pomologen-Gesellschaft. Wien
  2. [2] Schmidthaler, Martina (2001): Die Mostbirnen. Die Früchte des Mostviertels. Hrsg.: Verein „Neue alte Obstsorten“. Amstetten
  3. [3] Schleicher, Wilhelm (1885): Beschreibung der Morstbirnen am Weyerhof. Unveröff. Manuskript.
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