Zum Inhalt springen
Birne

Euratsfelder Mostbirne

Pomologie-Eintrag aus dem Birnenbuch der Mostbarone — auch bekannt als Gelbe Wellisbirne.

Zuweisung
Mostbirne
Reifezeit
Oktober
Haltbarkeit
lang
Ertrag
viel
Fruchtgröße
mittel, groß
Kapitel 01

Übersicht

Synonyme
Gelbe Wellisbirne, Leutlbirne, Stöckelbirne
Verbreitung
in Mostviertel immer wieder anzutreffen
Erkennungsmerkmale
Stiel an der Basis stets fleischig und zusammengedrückt, geht mit Fleischwulst in die Frucht über, mittelgroße kreiselförmige Frucht, flächige Berostung um den Kelch
Zuweisung
Mostbirne
Zuteilung
Mostbirne
Kapitel 02

Form & Größe

Fruchtgröße
mittel, groß
Lage größter Durchmesser
kelch-/mittelbauchig
Querschnitt
rund unregelmäßig
Gleichhälftigkeit
ungleichhälftig
Seitenform
konvex
Verhältnis Länge zu Durchmesser
mittel
Kapitel 03

Schale

Schalenoberfläche
rau
Grundfarbe
gelb, lichtgelb, zitronengelb
Schalenpunkte vorhanden
ja
Ausprägung Schalenpunkte
zahlreich, grün umhoft, groß
Ausdehnung Berostung
Rostflecken, Rostfiguren, um Kelch flächig, um Stiel flächig
Farbe Berostung
zimtbraun
Kapitel 04

Stiel

Stieldicke
mittel
Stielsitz
über Fleischwulst in Frucht übergehend
Stielform
gerade
Stielfarbe
zimtbraun
Kapitel 05

Kelch

Kelchgrube Tiefe
flach
Kelchgrube Weite
mittelweit
Kelchgröße
groß
Kelchblätter
sternförmig ausgebreitet
Kelchrelief
glatt
Kapitel 06

Fruchtfleisch & Geschmack

Farbe Fruchtfleisch
weiß, gelblichweiß
Festigkeit Fruchtfleisch
mittel
Konsistenz Fruchtfleisch
grobzellig
Saftigkeit Fruchtfleisch
saftig
Würze
mittel gewürzt
Kapitel 07

Kerngehäuse

Lage Kerngehäuse
kelchständig
Kammern
mittelgroß
Samen
wenige, oft taub
Achse
schwach hohlachsig
Kapitel 08

Baum & Anbau

Blühbeginn (10 %)
früh
Ertrag
viel
Alternanz
ja
Haltbarkeit
lang
Kapitel 09

Reife & Verwendung

Reifezeit
Oktober
Kapitel 10

Quellen

  1. [1] Löschnig, Josef (1913): Die Mostbirnen. Hrsg.: Österreichische Obstbau- u. Pomologen-Gesellschaft. Wien
  2. [2] Schmidthaler, Martina (2001): Die Mostbirnen. Die Früchte des Mostviertels. Hrsg.: Verein „Neue alte Obstsorten“. Amstetten
  3. [3] Schleicher, Wilhelm (1885): Beschreibung der Morstbirnen am Weyerhof. Unveröff. Manuskript.
Alle Sorten anzeigen