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Birne

Esperens Bergamotte

Pomologie-Eintrag aus dem Birnenbuch der Mostbarone — auch bekannt als Winterbergamotte.

Zuweisung
Tafelbirne
Reifezeit
Jänner
Haltbarkeit
lang
Ertrag
Massenträger
Fruchtgröße
mittel, groß
Kapitel 01

Übersicht

Synonyme
Winterbergamotte
Verbreitung
Europa, im Mostviertel sehr selten
Erkennungsmerkmale
runde Bergamottenform, ledrige, dicke Schale, weißlichgrüne, später grünlichgelbe Grundfarbe, dunkelbraune Berostung flächig um den Kelch und fleckig auf der ganzen Frucht, sehr späte Reifezeit
Zuweisung
Tafelbirne
Zuteilung
Tafelbirne
Kapitel 02

Form & Größe

Fruchtgröße
mittel, groß
Lage größter Durchmesser
mittelbauchig
Querschnitt
rund unregelmäßig
Gleichhälftigkeit
ungleichhälftig
Seitenform
konvex
Verhältnis Länge zu Durchmesser
kurz
Kapitel 03

Schale

Schalenoberfläche
rau
Grundfarbe
grün weißlich, schmutzig grüngelb
Schalenpunkte vorhanden
ja
Ausprägung Schalenpunkte
zahlreich, grün umhoft, groß
Ausdehnung Berostung
Rostflecken, Rostfiguren, um Kelch flächig
Farbe Berostung
braun
Kapitel 04

Stiel

Stieldicke
dick
Stielsitz
durch Fleischwulst seitwärts gedrückt
Stielform
gebogen
Stielfarbe
am Ende braun, an der Basis wie die Frucht gefärbt
Kapitel 05

Kelch

Kelchgrube Tiefe
flach
Kelchgrube Weite
mittelweit
Kelchgröße
mittelgroß
Kelchblätter
aufgerichtet, krallenförmig
Kelchrelief
rippig
Kapitel 06

Fruchtfleisch & Geschmack

Farbe Fruchtfleisch
grünlichweiß
Festigkeit Fruchtfleisch
fest
Konsistenz Fruchtfleisch
feinzellig schmelzend
Saftigkeit Fruchtfleisch
saftig
Würze
mittel gewürzt
Kapitel 07

Kerngehäuse

Lage Kerngehäuse
mittelständig
Kammern
mittelgroß
Samen
wenige, oft taub
Achse
schwach hohlachsig
Kapitel 08

Baum & Anbau

Blühbeginn (10 %)
früh
Ertrag
Massenträger
Haltbarkeit
lang
Kapitel 09

Reife & Verwendung

Reifezeit
Jänner
Pflückreife
November
Kapitel 10

Quellen

  1. [1] Bernkopf, Siegfried; Keppel, Herbert; Novak, Rudolf (2003): Neue Alte Obstsorten. Äpfel, Birnen und Steinobst. 5. Auflage. Hrsg.: Club Niederösterreich. Wien
  2. [2] Hartmann, Walter (2003): Farbatlas Alte Obstsorten. 2. Auflage. Verlag Eugen Ulmer. Stuttgart
  3. [3] Kessler, H. (1948): Birnensorten der Schweiz. Verbandsdruckerei AG Bern. Bern
  4. [4] Rolff, Johann-Heinrich (2001): Die Birne. Sortennamen und Synonyme. Selbstverlag Johann-Heinrich Rolff. Kiefersfelden
  5. [5] Rosenthal, A. C. (1893): Pomologisches Handbuch für Nieder-Oesterreich. Verlag des Niederösterreichischen Landes-Obstbau-Vereines. Wien
  6. [6] Stoll, Rudolf (1883/1884): Österreichisch-ungarische Pomologie. Klosterneuburg
  7. [7] n.n. (1935-1967): Nach der Arbeit. Illustrierte Wochenzeitung für Garten, Siedlung und Kleintierhaltung. Verlag Molden. Wien
  8. [8] Petzold, Herbert ( 1989): Birnensorten. Neumann-Neudamm. Leipzig
  9. [9] Votteler, Willi (1993): Verzeichnis der Apfel- und Birnensorten. Obst- und Gartenbauverlag. München
  10. [10] Gaucher, Nicolas (1894): Pomologie des praktischen Obstbaumzüchters. Stuttgart
  11. [11] Szalatnay, David et al. (2011): Früchte, Beeren, Nüsse. Die Vielfalt der Sorten - 800 Sortenportraits. Haupt Verlag. Bern, Stuttgart, Wien
  12. [12] Mühl, Franz (2014): Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi, 4. Auflage. Hrsg.: Bayrischer Landesverband für Gartenbau und Landespflege e.V.Obst- und Gartenbauerlag München
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